Die Landschaft der Hallig Hooge ist geprägt durch die Weite
des Blicks, die Wiesen und Priele: die Schönheit der Halligmarschen.
"Im tiefen Kooge bis zum Deichesrand
War sammetgrün die Wiese aufgegangen;
Der Frühling zog prophetisch über Land,
Die Lerchen jauchzten und die Knospen sprangen."
Theodor Storm

WEITER HORIZONT
Für den Städter ist es hinreichend ungewohnt, daß der Blick
nicht gleich am nächsten Haus hängenbleibt. So kann das Auge
entspannen. Schliesslich ist die Ruhestellung des Auges der Blick
in die Ferne.
Im Frühling:
Im Sommer:
Im Herbst:
Im Winter:

DIE HALLIGWIESE
"Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele."
Kurt Tucholsky
Hooge unterscheidet sich ein wenig von anderen Halligen. Durch den Sommerdeich
wird die Hallig nur noch verhältnismäßig selten überflutet. Das hat Auswirkungen
auf die Pflanzenwelt. Hooge besitzt mittlerweile meist eine Süßwasservegetation.
Nur an den Rändern der Priele und im Vorland findet sich die klassische Salzwiesenvegetation.
Das hat auch optisch Auswirkungen. Hooge ist in der Vegetationsperiode grasgrüner als
andere Halligen.

GRAS & GRÄSER
Was soll man sagen über Gräser, wenn man kein Botaniker ist?
Dass sie im Kleinen die Schönheit der Natur widerspiegeln vielleicht.
Im Frühling:
Im Sommer:
Im Herbst und im Winter:

ZAUN & PFAHL
In alter Zeit war die Hooge zaunlos. Seit ungefähr 70 Jahren ist
das Land auf Hooge erbliches Eigentum. Wahrscheinlich seit dieser
Zeit gibt es Zäune.
Im Frühling:
Im Sommer:
Im Herbst:
Im Winter:

DIE GRÄBEN
Ebenfalls seit ungefähr dieser Zeit Jahren gibt es die geraden
Gräben auf Hooge. Sie dienen zur Entwässerung.

DIE PRIELE
In alter Zeit waren die Priele Transportweg für alles. Deshalb
liegen die Warften in der Regel in der Nähe von Prielen. Priele
haben typischerweise einen mäadernden Verlauf. An den Prielkanten
kann man oft schön die Schichtung erkennen, mit der die Hallig in
die Höhe gewachsen ist. Dunkle Schichte bedeuten ruhige Sedimentation
bei Landunter, helle Muschelreiche Ablagerungen bei Sturmfluten.
Ein Halliggast fragte einmal, ob man die mäandernden Priele nicht
begradigen könnte. Das sei doch so unordentlich. Verständnisloses
Schweigen.
Im Frühling:
Teil eins:
Teil zwo:
Im Sommer:
Im Herbst:
Im Winter:
Wechsel des Blickwinkels:

DER STOCK
Ein Stock ist eine alte Art Brücke, mit der auf der Hallig früher die Priele überquert
wurden. Einige gibt es immer noch, teils als Nachbauten, teils als etwas weniger historisierende
Alltagsbrücken.

AM ABEND
Abendstimmung auf der Hallig. Geht nirgendwo schöner.
Im Frühling:
Im Sommer:
Im Herbst und im Winter: