Gröde
 

ZWEI HALLIGEN [taue Halii'e]

... - und nun bedenke, da unser Land Gröde wenigstens 1/4 Meile lang, und dabey schmall, und in der Mitte des Landes alles niedrig und so sehr viel Sicken und Ründels, Plarungen, welche nicht besser sind als Schlick, ...
Nommen Hansen, Beschreibung der Insel Gröde, 1814


Hier soll es einmal um Weiteres aus der Geschichte der beiden Halligen Gröde und Apelland gehen. Um Wälder aus ganz alter Zeit, Landverluste, versunkene Warften, den Kampf um die Heimathalligen. Um den Küstenschutz, die Sicherung der verbliebenen Halligen und wie aus Gröde und Apelland schließlich eins wurde.

Bahnsen berichtet von der großen Hallig-Flut von 1825:
Auf diesen Halligen [Gröde, Apelland und Habel, F.T.] zusammen sind 17 Wohnungen vor der Sturmfluth vom 3/4. d.M. gewesen, jetzt stehen nur noch 2 derselben; beide Häuser sind indessen ebenfalls beschädigt, jedoch aber bewohnbar; alle übrigen sind nur noch Gerippe zu nennen. Die davon stehen gebliebenen Fächer drohen den Einsturz und sind nicht zu bewohnen. 14 Personen wohnen auf Habel kümmerlich in einer Stube.[...] Die Kirche ist, wie auf den übrigen Halligen, stark beschädigt. Die Halligen selbst haben mehr noch als alle übrigen an Erde verloren.
Müller, Wasserwesen