SCHLÜTTSIEL
In Schlüttsiel geht der Halligurlaub los. Man sieht das
Meer, sieht die Halligen am Horizont und darf bald aufs Schiff.
Endlich. Man hört die Möwen, die Austernfischer, riecht
das Meer, läßt sich vom Wind, der in Schlüttsiel immer
noch etwas frischer ist, durchpusten und freut sich.
Schlüttsiel
ist kein gewachsener Ort, sondern ein 1959 künstlich angelegter
Sielhafen am Abschlußdeich des Hauke-Haien-Koogs. Schlüttsiel
ist ein typischer Sielhafen. Er bietet wenig mehr als das Sielgebäude,
den Anleger für die Fähre, ein kleines Hafenbecken und
ein Hotel.
Von Schlüttsiel legt die Hilligenlei I ab, die
Fähre zu den Halligen und zur Insel Amrum. Auch mehrere Ausflugsschiffe
erwarten ihre Gäste dort, um sie auf Fahrten durch das Watten-
und Halligmeer mitzunehmen. Die Rungholt von Kapitän
Petersen, Heimathafen Oland, zum Beispiel. Das Schiff, dass den
Gröde-Reisenden an sein Ziel bringt. Oder die Seeadler
von Kapitän von Holdt von Hooge. Auch die Hauke Haien
der WDR liegt dort.
Auch einige Fischkutter liegen regelmäßig
in Schlüttsiel, deren Heimathafen anderswo ist. Ein Kutter
aus Husum zum Beispiel ist regelmäßig dort und auch
der Hooger Krabbenkutter ist regelmäßig in Schlüttsiel
anzutreffen.
Das Hotel Fährhaus Schlüttsiel stammt aus
den achziger Jahren und ist ein nüchterner Zweckbau. Aus
dem Restaurant allerdings hat man einen schönen Blick auf
die Halligen. Und man kann gut essen dort.
In Schlüttsiel befindet sich auch
ein kleines Informationszentrum des Vereins Jordsand, der den
Hauke-Haien-Koog betreut.
Schlüttsiel-Impressionen:
Im Frühling:
Im Sommer:
Im Herbst und im Winter:

BLICK AUFS MEER
Blicke von Schlüttsiel und vom Deich rechts und links davon
über das Halligmeer.
Halligen von Schlüttsiel aus betrachtet:
Gröde, MS Rungholt
Hamburger Hallig, Lüttmoor
Langeneß
Habel
Hamburger Hallig
Habel
Gröde
Oland
Langeneß

DER HAUKE-HAIEN-KOOG
Der Hauke-Haien-Koog entstand durch Eindeichung in den Jahren 1958 bis 1960.
Er ist ungefähr 1200 Hektar groß und reicht von Fahretoft im Norden bis
Ockholm im Süden. Der Koog ist benannt nach dem Deichgrafen aus Theodor Storms
Novelle Der Schimmelreiter.
Die Eindeichung des Hauke-Haien-Koogs ist insofern etwas Neues in der Geschichte
der Landgewinnung, als der Koog nicht wie früher üblich ausschließlich
zur Vergrößerung der landwirtschaftlichen Nutzfläche dient. Der Koog
ist stattdessen als Speicherbecken konzipiert und ist heute ein Schutzgebiet für
Seevögel. Nur etwas weniger als die Hälfte des Kooges sind Ackerland.
BILDER VOM HAUKE-HAIEN-KOOG
Teil eins:
Teil zwo:
Teil drei:
Ein Abend am Seedeich am Hauke-Haien-Koog. Beginn des Urlaubs
am Meer. Glücklich.
Teil eins:
Teil zwo:
Teil drei:
Teil vier:

DEICHSCHAFE
Auf dem Seedeich bei Schlüttsiel trifft man auch auf Tiere,
die der Verfasser dieser Zeilen besonders schätzt: Schafe.
Hier ein paar kleine Deichschafgalerien.