DIE ZUKUNFT DER HALLIGEN
[ju Tokamst foon de Halii'e]
Halligen, die kleineren Inseln ohne Winterdeiche
im nordfriesischen Wattenmeer vor der Westküste Schleswig-Holsteins:
Gröde, Habel, Hamburger Hallig, Hooge, Norderoog, Nordmarsch-Langeneß,
Nordstrandischmoor, Oland, Süderoog und Südfall; insgesamt
2281 ha, etwa 300 Einwohner. Die Halligen sind Teil des Marschlandes,
das im Zusammenhang mit dem nacheiszeitlichen Meeresspiegelanstieg
durch Schlickablagerungen entstanden ist. Die größeren Halligen
haben Sommerdeiche, die nicht eingedeichten Halligen werden bei
Sturmfluten ganz oder teilweise überschwemmt. Die Siedlungen
liegen auf Wurten; die Bewohner leben v. a. von Milchviehwirtschaft
und Fremdenverkehr.
Meyers Lexikon
Später einmal soll es hier in einem Essay um die Zukunft der Halligen
gehen. Wie wird man leben auf den Halligen und wovon? Werden sich
die Halligen den veränderten Ansprüchen der Gäste anpassen? Und
die Natur? Der Klimawandel? Der Meeresspiegel?
|
|
|